Ekkehardt Siegmund                                                                                                                                        7. Februar 2008

Gauhauptsportleiter

BSSB-Gau München Ost-Land

 

 

Achtung! Achtung! Achtung! Achtung! Achtung! Achtung! Achtung! Achtung!

 

 


Die Gefahr ist noch lange nicht vorüber!!

Nach wie vor droht schwere Verletzungsgefahr!!

 

Aus aktuellem Anlass – nach einem weiteren Vorfall in unserem Gau, der glücklicherweise ohne

Personenschaden blieb – weise ich darauf hin, dass die Problematik um die gefährlichen

Pressluft-Kartuschen der Firma Anschütz noch lange nicht gelöst ist.

 

Deshalb:

Meine dringende Bitte an alle Schützinnen und Schützen, welche Anschütz-Pressluftgewehre verwenden:

Bitte überprüft die Kartuschen

-         generell auf Schäden

-         auf die Zugehörigkeit zu den betroffenen Fertigungslosen

Beim Neukauf (Gewehr oder Kartuschen) strengstens darauf achten,

dass nur sicheres Material erworben wird.

 

Siehe hierzu auch den untenstehenden Auszug aus dem

DSB-Newsletter 06/08 vom 07.02.2008:

 

Gefährliche Kartuschen mit hoher Verletzungsgefahr im Umlauf

Bereits im September des Jahres 2006 hatte der Deutsche Schützenbund auf Bitte des Unternehmens Anschütz eine Rückrufaktion zu definierten Fertigungslosen von Druckluftkartuschen gestartet. Diese Rückrufaktion wurde notwendig, da es zum Zerknall einer Druckluftkartusche im Waffenschrank eines Sportschützen gekommen war.

Seit dieser Zeit hat die Firma jedoch nur rund 60 Prozent der betroffenen Kartuschen aus dem Markt zurückerhalten.


Dies bedeutet, dass noch rund 2.000 Stück im Besitz von Schützen sind, und eine erhebliche Gefährdung durch eine unzulässige Weiternutzung besteht. In der vergangenen Zeit sind auch weitere Kartuschen zerknallt und mittlerweile hat es in vier Fällen Personenschäden gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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